Chronik

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In der 20er Jahren sind die Dörfer Blankenfelde und Buchholz im Norden Berlins gemeinsam in einem Reiterverein organisiert. Auf den umliegenden Feldern veranstalten sie sogennante „Flachrennen“, an denen vor allem die ortsansässigen Bauern teilnehmen.

 

Im Jahr 1937 gründet jedes Dorf für sich einen eigenen Reiterverein. In Blankenfelde wird der „Bäuerliche Reiterverein“ gegründet, der insbesondere Disziplinen „Fahren“ und „Springen“ fördert. Im Laufe der 30er Jahre werden die Reitervereine von der Reiterstaffel der SA übernommen und zwangsverpflichtet. Daher wird der Blankenfelder Reiterverein 1939 aufgelöst.

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Auf dem Stadtgut Blankenfelde wird 1951 die Betriebssportgemeinschaft „BSG Traktor Blankenfelde Sektion Pferdesport“ gegründet. Das Stadtgut hält einige Pferde, die den Reitern der BSG zur Verfügung gestellt werden.

 

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Der Schwerpunkt der reiterlichen Aktivitäten liegt in den 60er Jahren im Geländerreiten. Aber auch im Dressur-Reiten nehmen die Reiter der Betriebssportgemeinschaft an Prüfungen bis M-Niveau teil.

 

Ab den 70er Jahren werden keine Pferde mehr auf dem Volksgut gehalten. Seitdem stehen die Pferde privat auf den Höfen in Blankenfelde. Das Vielseitigkeitsreiten wird weiter ausgebaut bis hin zur Teilnahme an den DDR-Meisterschaften.

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In den 1980er Jahren wird der großzügige Vielseitigkeitsplatz am Rande der Rieselfelder in Blankenfelde angelegt. Außerdem richtet der Verein Bezirksmeisterschaften und Spartakiaden aus. Die Spartakiaden waren zusammen mit den Kreis-, Bezirks- und DDR-Meisterschaften die wichtigsten sportlichen Wettbewerbe im Kinder- und Jugendbereich.

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Nach der Wende wird im Jahr 1991 der „Blankenfelder Reiterverein“ gegründet. 1994 findet das erste Turnier unter dem neuen Namen statt.